Über den Optimalzustand kann man ja wohl kaum zu streiten, beides natürlich, oder?!
Aber was ist das eigentlich genau? Wann bin ich fröhlich und wann bin ich glücklich? Ist da ein Unterschied? Wenn ja, welcher? Wonach soll ich streben?
Da sich immer mehr Menschen in der heutigen Zeit mit der eigenen Persönlichkeit beschäftigen, oder zumindest mit Themen, die sich um das Thema Glück bewegen, ist es eine vermeintlich einfache Antwort. Natürlich ist es das Glück, welches eng mit Zufriedenheit gekoppelt ist, welches wir anstreben sollten.
Leider ist dieses Glück, welches nicht den Lotto Sechser meint, schwer zu erreichen, Der Lotto Sechser natürlich auch. Wir kennen nur zu gut die Glücksmomente, die nur von kurzer Dauer sind. Wo wir uns eins fühlen, ganz verbunden mit Allem, wo Nichts, aber auch gar Nichts, stört. Und wenn diese kurzen Momente vorbei sind, dann bleibt eine Erinnerung und auch diese verblasst bald.
Und was macht mich fröhlich? Tanzen, springen, hüpfen wie ein Kind. Spiele spielen, die Spaß machen. Einen lustigen Film ansehen. Dies sind Momente und Tätigkeiten, die ich mir mit ein bisschen Übung relativ einfach kreieren kann.
Und was genau, ist da jetzt der Unterschied? Für mich habe ich herausgefunden, dass sich glücklich sein mehr von innen nach außen anfühlt und fröhlich sein eher von außen nach innen. Jedoch hab ich bemerkt, dass das Eine zum anderen führen kann, wenn ich es zulasse. Vor allem wenn ich nicht nur das Außen wahrnehme, sondern auch nach innen fühle. Und das ist doch eine gute Nachricht, wenn es doch um einiges leichter ist, fröhlich zu sein.
Ich habe außerdem noch für mich festgestellt, dass, obwohl wir nach dauerhaftem Glück streben, dieses in der Praxis nicht machbar ist. Und zwar, weil wir es nicht aushalten würden, und falls doch, würden wir im Alltagsleben nicht wirklich bestehen. Wer sich an seine intensivsten Glücksmomente erinnert, wird feststellen, dass man währendessen für den normalen Alltag eher unbrauchbar ist. Einfach sein ist da angesagt. Das hätte auf längere Sicht keine angenehmen Auswirkunen auf das "normale" Leben.
Auch mit dem fröhlich sein, wäre es ähnlich. Als Extrembeispiel sei hier nur ein Lachanfall gebracht, welcher ja schon die ultimative Fröhlichkeit darstellt. Lang ist so etwas körperlich nicht gut auszuhalten.
Außerdem könnte man noch darüber sinnieren, dass anhaltendes Glück und Fröhlichkeit dazu führt, dass die jeweiligen Gegenteile verblassen und somit die Referenz für das Glück und die Fröhlichkeit immer mehr verloren geht. Und wie könnte man dann nach einiger Zeit überhaupt wissen, ob man wirklich glücklich und fröhlich ist?
Ja, man könnte auch als Referenz die "anderen" her nehmen und somit einen Anhaltspunkt haben. Jedoch auch hier bin ich skeptisch, denn ich fürchte jemand der sich unentwegt glücklich und fröhlich in unserer Gesellschaft bewegt, wird entweder zum Guru ernannt oder landet in einer geschlossenen Anstalt, oder beides. Auch nicht für jeden wünschenswert.
Ich für mich verfolge diese Rezept: Ich genieße die Glücksmomente und versuche sie nicht festzuhalten. Und, ich versuche mir täglich Momente zu erschaffen, in denen ich fröhlich sein kann.
Die richtige Dosis wirkt Wunder!
Die richtige Dosis wirkt Wunder!
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