Hallo Ihr Lieben
unten stehend darf ich euch meine erste TEDx Übersetzung vorstellen. Ich hoffe, euch gefällt das Video.
Hier ist der Link zum Video auf Youtube: Good Sex Isn't About Knowing What You're Doing | Sarah Byrden | TEDxVail
Fragemente
Bruchstückhafte Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens
(Claus Kiss)
Donnerstag, 11. April 2019
Dienstag, 8. Januar 2019
Gendern - ein anderer Ansatz
Gendern ist etwas, das seit längerer Zeit die Geschellschaft spaltet. Und ehrlich gesagt, wie kann etwas, das die Gesellschaft spaltet, gut sein? Aber es liegt aus meiner Sicht nicht am Gendern selber, sondern an der Umsetzung bzw. Einführung. Denn, wie wir aus aktuellen Studien lernen können und wie auch Marc Aurel (zumindest wird ihm dieses Zitat zugesprochen) sagte: Die Gedanken färben die Seele. Und die Sprache bestimmt auch unsere Gedanken bzw. die Gedanken bestimmen unsere Sprache.
Also für mich steht ausser Streit, dass die Art, wie wir miteinander umgehen, vor allem auch sprachlich, einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesellschaft hat. Jedoch finde ich es geradezu sträflich, die prinzipiell gute Idee, die Sprache so zu gestalten, dass ein miteinander gefördert wird, so einzuführen, dass daraus eine tiefe Kluft in der Gesellschaft entsteht.
Gendern soll unter anderem auch Ausgrenzung verhindern. Jedoch, was in der aktuellen Situation passiert, ist, dass jemand der die Methode, nicht die Idee, anzweifelt, auch gleich mal sicherheitshalber ausgegrenzt bzw. abgelehnt wird. Also ich hoffe, dass passiert mir hier jetzt nicht und falls doch, dann soll es so sein.
Meine Idee die unsägliche "Vermännlichung" zu beenden (! Achtung, das ist ironisch gemeint !) ist, alles, was nicht eindeutig männlich oder weiblich ist bzw. männlich oder weiblich gemeint ist, als sächlich zu behandeln. Wobei sächlich nicht als Sache im wörtlichen Sinn zu sehen ist. (Siehe "das Kind").
Was meine ich damit: z.B. meine ich meine Hausärztin, welche eine Frau ist, sage ich Ärztin, sollte es ein Mann sein, sage ich Arzt. Sollte ich über einen Arzt im allgmeinen sprechen, kann ich das Arzt sagen.
So einfach. Fertig. Keine ÄrztInnen, Ärztinnen und Ärzte, Ärzt_Innen, etc.
Sollte jetzt der Aufschrei kommen, dass wir damit die Sprache verunstalten, dann mag ich dem gerne widersprechen. Wir würden nur eine zusätzliche Möglichkeit hinzufügen und somit die Sprache sogar erweitern.
Denn im Ausgleich wäre es natürlich auch möglich, Dinge, die jetzt den Artikel "das" haben, mit "der" oder "die" zu verwenden. Nämlich dann, wenn ich der Sache eine eindeutige männliche oder weibliche Eigenschaft zuordnen möchte. z.B. um ein Klischee zu bedienen: Er liebte seine Auto!
Dies würde ungeahnte neue Möglichkeiten des Ausdrucks ermöglichen, welche keine zusätzliche Grammatik oder sonstige Regeln bräuchten. Deshalb wäre diese Methode einfach einzuführen.
Vermutlich wäre es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.
Um dem Ausruck zu verleihen, werde ich ab nun versuchen meine Posts mit dieser Methode zu verfassen und sehen, wie es funktioniert.
Soweit so gut, bis zum nächsten Mal...
Also für mich steht ausser Streit, dass die Art, wie wir miteinander umgehen, vor allem auch sprachlich, einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesellschaft hat. Jedoch finde ich es geradezu sträflich, die prinzipiell gute Idee, die Sprache so zu gestalten, dass ein miteinander gefördert wird, so einzuführen, dass daraus eine tiefe Kluft in der Gesellschaft entsteht.
Gendern soll unter anderem auch Ausgrenzung verhindern. Jedoch, was in der aktuellen Situation passiert, ist, dass jemand der die Methode, nicht die Idee, anzweifelt, auch gleich mal sicherheitshalber ausgegrenzt bzw. abgelehnt wird. Also ich hoffe, dass passiert mir hier jetzt nicht und falls doch, dann soll es so sein.
Meine Idee die unsägliche "Vermännlichung" zu beenden (! Achtung, das ist ironisch gemeint !) ist, alles, was nicht eindeutig männlich oder weiblich ist bzw. männlich oder weiblich gemeint ist, als sächlich zu behandeln. Wobei sächlich nicht als Sache im wörtlichen Sinn zu sehen ist. (Siehe "das Kind").
Was meine ich damit: z.B. meine ich meine Hausärztin, welche eine Frau ist, sage ich Ärztin, sollte es ein Mann sein, sage ich Arzt. Sollte ich über einen Arzt im allgmeinen sprechen, kann ich das Arzt sagen.
So einfach. Fertig. Keine ÄrztInnen, Ärztinnen und Ärzte, Ärzt_Innen, etc.
Sollte jetzt der Aufschrei kommen, dass wir damit die Sprache verunstalten, dann mag ich dem gerne widersprechen. Wir würden nur eine zusätzliche Möglichkeit hinzufügen und somit die Sprache sogar erweitern.
Denn im Ausgleich wäre es natürlich auch möglich, Dinge, die jetzt den Artikel "das" haben, mit "der" oder "die" zu verwenden. Nämlich dann, wenn ich der Sache eine eindeutige männliche oder weibliche Eigenschaft zuordnen möchte. z.B. um ein Klischee zu bedienen: Er liebte seine Auto!
Dies würde ungeahnte neue Möglichkeiten des Ausdrucks ermöglichen, welche keine zusätzliche Grammatik oder sonstige Regeln bräuchten. Deshalb wäre diese Methode einfach einzuführen.
Vermutlich wäre es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.
Um dem Ausruck zu verleihen, werde ich ab nun versuchen meine Posts mit dieser Methode zu verfassen und sehen, wie es funktioniert.
Soweit so gut, bis zum nächsten Mal...
Montag, 5. November 2018
Wenn Engel gehen...
Diesmal ist mein Post etwas Off-Topic. Trotzdem mag ich meine Gedanken und
Gefühle hier mit euch teilen.
Eine Schulkollegin, eine Freundin, ein Engel auf Erden ist zu früh von uns
gegangen. Das ist für mich unfassbar. Doch will ich diesen Raum hier nicht dafür
nutzen, um zu versuchen das Unfassbare zu begreifen, sondern um auf alles das
zu schauen, was wir fassen können. Und daher mag ich gerne ein Bild von Karin
zeichnen, wie sie für mich und für vermutlich viele von denen, die sie kannten,
war. Und mich mit allen, die sie kannten, gemeinsam an sie erinnern.
Karin war besonders. In jeder Hinsicht. Mein erster Kontakt mit ihr war in
der Schule im Alter von 15. Damals nannte sie sich "Benji
McChocolate". Sie hatte immer ein Lachen im Gesicht. Und wenn sie einmal traurig war,
konnte man sehen, dass dies nur vorübergehend war und Karin das auch selber
genau wusste. Schon frühzeitig trieb sie Handel mit Waren aller Art. Verkaufen
war ihre Leidenschaft. Ich kann mich noch gut an meine erste Uhr aus Holz
erinnern, die ich bei Karin erstanden habe.
Leider haben sich unsere Wege nach der Schule getrennt und wir sind erst vor
wenigen Jahren wieder - zu meinem Glück - übereinander gestolpert. Karin hat
sich mittlerweile ihren Lebenstraum erfüllt und ein eigenes Geschäft eröffnet.
Es war klein und fein - typisch Karin. Chaotisch und liebevoll.
Erst bei unserem Wiedersehen hatte ich die Reife, Karin in ihrer vollen
Wunderbarkeit zu erkennen. Menschen, die mehr als ein paar Worte mit ihr
gewechselt haben, wissen wovon ich spreche. Für alle da draußen, die dieses
Glück nicht hatten, mag ich gerne versuchen, euch davon zu erzählen.
Wenn dein Zusammentreffen mit Karin auch nur ein wenig mehr war, als ein
flüchtiges Hallo, dann ist es unweigerlich passiert. Karin war in deinem
Herzen. Kann sein, dass du es vielleicht nicht gleich bemerkt hast. Kann sein,
dass sie da noch immer schlummert, und du sie erst bemerkst, wenn du dafür
bereit bist. Aber sie ist drin. Das ist so sicher wie der Sonnenaufgang. Ja,
Sonnenaufgang: Das wäre auch eine von vielen schönen Metaphern, eine Begegnung
mit Karin zu beschreiben.
Wenn du sie in deinem Herzen spüren kannst, dann bist du einer von den
Glücklichen. Wenn ich an Karin denke, ist es mir unmöglich, kein freudiges
Lächeln im Gesicht zu haben - auch, wenn sich im Moment die Tränen der Trauer
dazu gesellen. Ihre unbändige Lebensfreude, ihre kindliche Begeisterung für die
Welt war so unglaublich ansteckend, dass sie ihre Spuren hinterließ. Karin war
und ist ein Vorbild für mich, durch welche Augen ich die Welt auch noch sehen
kann und wie wir sie alle zu einem besseren Ort für uns machen können.
Ich werde die Erinnerung an Karin, ihr Sein und ihre Sicht auf die Welt, am
Leben erhalten und weitertragen. Und so werden es auch viele der Menschen, die
das Glück hatten sie zu kennen, tun - egal ob bewusst oder unbewusst. Denn wie
schon gesagt, Karn ist und bleibt in unseren Herzen.
Solltest du Karin gekannt haben, bist du herzlich dazu
eingeladen, hier auch dein Bild von ihr zu zeichnen. Und falls nicht, dann wünsche
ich dir, auch eine Karin in deinem Leben zu haben. Und wenn es sie schon gibt,
dann teile deine Dankbarkeit und Wertschätzung für sie mit uns, wenn du magst.
Karin's Sohn Sebastian hat einen wundervollen Beitrag auf Facebook gepostet. Er hat mir erlaubt, hier darauf zu verlinken. Facebook-Post von Sebastian
Karin's Sohn Sebastian hat einen wundervollen Beitrag auf Facebook gepostet. Er hat mir erlaubt, hier darauf zu verlinken. Facebook-Post von Sebastian
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